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kennen Sie die „Driver’s Seat“-Idee? Sie bedeutet, selbst ins Handeln zu kommen. Wer aktiv die Kontrolle über das eigene Tun übernimmt statt sich passiv fremdbestimmen zu lassen, tut sich etwas Gutes. Denn nur zu warten, dass andere die eigenen Herausforderungen lösen, führt zu negativen Gefühlen, zu Abhängig- und Hilflosigkeit.
Eine ähnlich positive Wirkung kann die Beteiligung an einer Selbsthilfegruppe haben. Sie kann das Gefühl vermitteln, (wieder) selbstbestimmt die Kontrolle zu übernehmen. Für Menschen mit chronischen Erkrankungen, Behinderungen oder psychosozialen Belastungen ist sie oft der erste Schritt, mehr über ein gesundheitliches Problem zu erfahren oder sich über Bewältigungsstrategien auszutauschen. Und für manche gar der einzige Antrieb, noch aus dem Haus zu kommen ... Mit welchem Ziel und welcher Geschwindigkeit, das entscheidet jeder für sich.
Der erste bundesweite Tag der Selbsthilfe am 16. September stellt diese Idee in den Mittelpunkt. Die vielfältigen Angebote und Strukturen der Selbsthilfe in Deutschland sollen an dem Aktionstag „Gemeinsam stark“ sichtbar werden. Mehr erfahren Sie in unserem Newsletter.
Viel Spaß beim Lesen!
Ihr Team von der KOSA
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